Mit ‘Informationsmanagement’ getaggte Artikel

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how-to-blog: eigenen Blog anlegen

Juni 29, 2009

Gerne beantworte ich die Frage danach, wie ein WordPress Blog angelegt werden kann – einer, der nur für einen definierten Teilnehmerkreis ist und auch von Suchmaschinen nicht indiziert wird, und einen, der öffentlich einsehbar ist.

Ein Blog kann dabei als Tagebuch einer Person genutzt werden, das andere lesen und kommentieren. Oder es kann als virtueller Gesprächsraum verwendet werden, in dem alle Gesprächsteilnehmer schreiben und kommentieren.

Besonderere Vorteile von Blogs in der Teamkommunikation sind

- die Verschriftlichung von Wissen, das danach stichwortsuchbar/nachlesbar abgebildet ist

- Massenweise cc-Emails werden vermieden

- Eine per Mail beantwortete Frage nutzt einem Empfänger, sie hätte aber einer Reihe anderer Kollegen auch genutzt – deshalb: Fragen, die alle/viele interessieren, im Blog stellen und im Blog beantworten – Experten sparen so viel Zeit, weil sie Fragen dann nicht 17x (täglich), sondern nur einmal beantworten (Zeitrentabilität!).

Also, Blog anlegen ist wirklich einfach.

Schritt 1:

Account anlegen. http://de.wordpress.com/signup/

Wordpress Blog registrieren
WordPress Blog registrieren

Schritt 2:

Blog-Bezeichnung festlegen und entscheiden, ob der Blog öffentlich sichtbar ist oder nur für einen definierten Nutzerkreis.

Wordpress Blog benennen
WordPress Blog benennen

Schritt 3:

Profil speichern.

Blog Profil speichern
Blog Profil speichern

Schritt 4:

Registrierung abschließen: im Email den Bestätigungslink anklicken.

Blog bestätigen
Blog bestätigen

Ergebnis ;-) :

Blog eingerichtet
Blog eingerichtet

Hier nun auf View your site klicken, dann erscheint:

Der Blog ist eingerichtet
Der Blog ist eingerichtet

Schritt 5:

Jetzt wollen wir einen ersten Eintrag anlegen.

Dazu in der rechten Leiste in der Rubrik “Meta” auf “Administration” klicken.

ersten Artikel erstellen
ersten Artikel erstellen

und dann:

Blog Artikel bearbeiten
Blog Artikel bearbeiten

Schritt 6:

In diesem Administrationsumfeld lassen Sie jede Menge Dinge einstellen. Die Grafik zeigt die Übersicht besser als jeder Text:

Einstellungen
Einstellungen

Es empfiehlt sich, für jeden Blogartikel Tags anzulegen (siehe Grafik) und einer Kategorie zuzuordnen, damit später die Artikel besser gefunden werden können. Wenn es noch keine passende Kategorie gibt, einfach eine anlegen (siehe Grafik).

Artikel mit dem Button “Veröffentlichen” freischalten (Feld rechts oben) – der Beitrag kann danach immer wieder verändert werden.

Schritt 7:

Zurück zur Startseite – eigenen ersten Artikel ansehen ;-)

Startseite ansehen
Startseite ansehen

Und wenn unter Schritt 6 die Funktion “Layout ändern” gewählt wurde und ein eigener Seiten-Header oder Logo gewählt wurde, kann das dann bereits so aussehen. Alles keine Zauberei :o ) …

und fertig ;-) - jetzt andere zum Mitmachen einladen!
und fertig ;-)

Schritt 8:

… und jetzt Leser und Interessenten einladen!

Schritt 9:

Blog bewerben:

von der eigenen Webseite verlinken, auf XING ins eigene Profil eintragen, in die persönliche Signatur eintragen, …

Fragen und Feedback bitte hier posten !

LG

Wimblogger

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Web 2.0 – The Machine is Us/ing Us

Juni 28, 2009

Richtig gut illustriert – Web 2.0 und die Hoffnung, dass wir die Informationsmengen doch in den Griff kriegen ;-)

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Information R/evolution

Juni 26, 2009

Must see …

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Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – am 25.6. in Krems

Juni 22, 2009

WISSENnetworx gastiert am

Do, 25.06.2009 17.30 Uhr, in Krems an der Donau-Universität

http://www.wissennetworx.info/event/11433/

Teilnahme gratis.

Programm:

Josef Herget
Enterprise 2.0 – Social Software erfolgreich unternehmensintern einsetzen
Vielfach ist der Einsatz von Social Software in Unternehmen noch von Zufälligkeit geprägt und läuft mehr experimentell als kontrolliert ab. Um dem entgegen wirken zu können, wird in diesem Beitrag ein systematisches Vorgehensmodell vorgestellt:

Isabella Mader
Web 2.0 als Marketing- und Kommunikationsinstrument
Im Fokus dieses Beitrags steht die Frage, ob und in welchem Ausmaß Unternehmen auf die Entwicklungen und Herausforderungen des so genannten Social Web und das veränderte Konsumentenverhalten reagieren. Dazu wird ein Konzept zur Bestimmung des Nutzens in der externen Unternehmenskommunikation und für die Einbeziehung externen Wissens vorgestellt.

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Wer fürchtet sich vor dem Informationsinfarkt?

März 26, 2009

Horrorzahlen:  in der Studie “The Diverse and Exploding Digital Universe”werden Ergebnisse einer Datenmengenuntersuchung präsentiert:  aufgrund der Studienergebnisse wächst die digitale Informationsflut jährlich um 60% (!). Demnach wird bis 2011 ein Datenvolumen von rund 1.800 Exabyte (1,8 Zettabytes) erreicht werden. Dies entspricht einer Verzehnfachung gegenüber 2006 (!).

Die Datenmengen sind erklärbar, und kommen überwiegend aufgrund von Web2.0 Plattformen und Digitalkameras sowie Video- und Musikdownloads bzw. Uploads zustande.

Erstmals wird auch vom sogenannten “digitalen Schatten” gesprochen, also dem Datenvolumen, welches jede Person passiv hinterläßt, z.B. durch Online-Kreditkartenzahlungen oder durch Handybenutzung entstehen, durch gespeicherte Websuchen, individuelle Gesundheitsdaten oder digitale Aufzeichnungen öffentlicher Kameras. Der Untersuchung zufolge ist der digitale Schatten des Einzelnen mehr als doppelt so groß wie die Menge an Informationen, die wir täglich aktiv erzeugen (digitale Fotos, PC-Arbeit, E-Mails, …).

Die Informationsflut wird zunehmend zum Produktivitätsproblem: Wissensarbeiter werden in der Konzentration von Emails unterbrochen und lassen sich durchschnittlich alle 11 Minuten von einem Störfaktor wie zB einem eintreffenden Email unterbrechen (Basex Studie). Daraus entstehen hochgerechnete jährliche 650 Mrd. USD an Produktivitätsverlusten für verlorengegangene geistige Rüstzeiten durch nutzlose Unterbrechungen. Wie verbringt ein typischer Informationsarbeiter seinen Arbeitstag? Eine Untersuchung von Basex fördert folgendes Bild zutage (aus der erwähnten Basex Studie):

·         28 % Unterbrechung durch unwichtige und nicht dringende Ereig nisse, wie beispielsweise unnötige Emails

·         25 % Produktive Inhaltserstellung, inklusive Schreiben von Emails

·         20 % Besprechungen (Fühlst Du Dich einsam? Dann gehe zu Meetings …;-))

·         15 % Suche nach Informationen (Web, digitale und Papier-Ablagen)

·         12 % Denken und Reflexion

Potenziale zur Optimierung der persönlichen und organisatorischen Performanz sind also reichlich vorhanden (Herget/Mader, Persönliches Informationsmanagement: Wege aus der täglichen Informationsflut, Konstanz, 2008). Rechnen wir die hübsche Statistik oben auf einen normalen Tag um, dann bleibt nach 8 Stunden genau die Zeit für Denken und Reflexion nicht mehr … – oder findet als Überstunde(n) statt :-( . Der eigentliche Beschäftigungszweck als Überstunde – man hat tatsächlich den Eindruck, man käme erst zu den eigentlichen Aufgaben, wenn die meisten anderen nach Hause gehen …

Durch den nachvollziehbar bereits hohen Leidensdruck motiviert, gründeten Unternehmen wie Intel, Google und Microsoft kürzlich die Non-Profit-Organisation “Information Overload Research Group”. Einen ausführlichen Artikel der Computerwoche dazu gibt es hier.

Was aber ist nun die Konsequenz? Wie sehen Rezepte aus? Was leiten wir aus den Forschungsergebnissen ab? Was ist konsequent umzusetzen? Nun denn, hier ist für Chaoten die schlechte, für alle anderen die gute Nachricht: Ohne Disziplin des Einzelnen und der Organisation selbst wird das Problem nicht zu lösen sein. Informationsspezialisten und IT sind gefordert, auch die technischen Rahmenbedingungen und Prozesslandschaft so zu definieren, dass zumindest technisch der Rahmen für Informationsorganisation gegeben ist. Damit ist die Aufgabe der Technik aber schon erledigt. Kein Tool der Welt kann Informationsflut alleine beseitigen. Nicht umsonst heißt die Überschrift der BASEX Studie “We Have Met The Enemy: He Is Us” – wir haben den Feind gefunden: wir selbst sind der Feind! Ohne Disziplin und konsequent angewandte und erlernte neue Arbeitstechniken ist dem Problem nicht beizukommen. Technologieunterstützung dazu gibt es genug, aber wie gesagt, die ist nur die halbe Miete. Es gibt eine Vielzahl von Arbeitstechniken, die unterschiedlichen Persönlichkeiten besser und weniger liegen werden, aber es ist bestimmt für jeden etwas Praktikables zu finden. 

Dazu gehört auch, Web 2.0 Angebote, also Blogs wie diesen, gezielt zu konsumieren, und sich nicht treiben zu lassen und weiter zu surfen, weil’s so nett ist (aber eben nur interessant und nicht mehr nützlich) – hier greift genau das Stichwort Disziplin: gezielt und konsequent Information konsumieren, und zwar jene, die wir als für uns notwendig und nützlich identifiziert haben. Wenn Zeit in großen Mengen am Ende des Tages übrig ist, kann ja noch fröhlich weitergechattet werden ;-) - meist ist die Zeit aber nicht übrig und man beantwortet Emails am Wochenende oder abends, Blackberry sei Dank … B-).

Fest steht jedenfalls, dass viel zu wenige Informationsspezialisten am Markt sein werden, wenn die betroffenen Unternehmen herausfinden, dass diese die Qualifikation haben, systematisch organisationale und persönliche Arbeitstechniken im Unternehmen einzuführen und mit den IT-Systemen abzustimmen. Es würde hier zu weit führen, aber auch in bereits zwei Tagen Seminar lassen sich Arbeitstechniken und Informationskompetenz erlernen, die dann im Unternehmen eingebracht werden können. Ich habe einige dieser Angebote recherchiert und stelle auf Wunsch gerne eine Liste an Seminaren, Anbietern und Ausbildungstipps zur Verfügung. Einfaches Email an mich reicht.

Wimblogger
wimblogger@googlemail.com

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